Barsinghausen, 18.07.2026, 19:24 Uhr – ausgelöste Brandmeldeanlage

Die Ortsfeuerwehr wurde aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage zu einer Sportschule alarmiert. Bereits auf der Anfahrt rüstete sich der Angriffstrupp des erstausrückenden Löschfahrzeugs mit Atemschutz aus, um im Bedarfsfall unmittelbar tätig werden zu können.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurden die ersten Einsatzkräfte von Gästen des Gebäudes auf eine deutliche Rauchentwicklung im Inneren aufmerksam gemacht. Die unverzüglich eingeleitete Erkundung bestätigte eine Rauchentwicklung im rückwärtigen Gebäudeteil. Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Gebäude befanden, ließ der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhen, um zusätzliche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle nachzualarmieren.
Der bereits ausgerüstete Angriffstrupp ging umgehend unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät zur Erkundung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung bis zum Gebäudeeingang aufgebaut und ein Sicherheitstrupp unter Atemschutz bereitgestellt, um im Notfall sofort eingreifen zu können.
Im Gebäude stellte der Angriffstrupp eine starke Rauchentwicklung auf dem Flur des betroffenen Bereiches fest. Im Rahmen der weiteren Erkundung konnte die Brandursache schnell lokalisiert werden. In einem Badezimmer eines Hotelzimmers war ein stationär installierter Föhn in Brand geraten. Das Feuer hatte bereits auf den Boden übergegriffen und führte zu einer erheblichen Verrauchung des Flures. Durch ein gekipptes Fenster zog der Brandrauch ins Freie, wodurch die Außenfassade im Bereich des Fensters mit Ruß beaufschlagt wurde. Mithilfe des mitgeführten Kleinlöschgeräts konnte der Entstehungsbrand zügig gelöscht und eine weitere Brandausbreitung verhindert werden.
Nach Abschluss der Brandbekämpfung übernahm ein weiterer Atemschutztrupp der Ortsfeuerwehr Goltern die umfangreichen Belüftungsmaßnahmen. Mithilfe eines Überdrucklüfters wurde das Gebäude entraucht, um den Brandrauch aus den betroffenen Bereichen zu entfernen. Parallel dazu kontrollierten die Einsatzkräfte sämtliche Zimmer sowie die Flure im ersten und zweiten Obergeschoss auf eine mögliche Rauchausbreitung. Dabei konnten keine weiteren Schadensstellen oder Rauchentwicklungen festgestellt werden.
Abschließend wurde die Brandstelle mithilfe einer Wärmebildkamera sorgfältig kontrolliert, um versteckte Glutnester oder unerkannte Wärmequellen auszuschließen. Nachdem keine weiteren Gefahren festgestellt werden konnten und das Gebäude ausreichend belüftet war, wurde die Einsatzstelle an den Hausmeister der Einrichtung übergeben.
Während der laufenden Einsatzmaßnahmen befanden sich die Ortsfeuerwehren Kirchdorf, Hohenbostel, Groß Goltern und Nord Goltern sowie Kräfte des ASB im Bereitstellungsraum und standen für weitere Maßnahmen beziehungsweise eine mögliche Einsatzunterstützung bereit. Nach Abschluss aller Nachlöscharbeiten, Kontrollmaßnahmen und dem Rückbau der Einsatzmittel konnten sämtliche eingesetzten Kräfte die Einsatzstelle verlassen und zu ihren Standorten zurückkehren.