Ausbildungsdienst Absturzsicherung

Nach 1,5 Jahren Corona Pause trafen sich am Samstag 11 Mitglieder der Fachgruppe Absturzsicherung aus Barsinghausen und ein Teilnehmer von der Feuerwehr Hohenbostel um das Retten von verletzten Personen zu trainieren.

Das erste Übungsobjekt befand sich am Besucherbergwerk Barsinghausen, dort wurde an der ersten Station der gesicherte Vorstieg mittels Kernmanteldynamikseil und Zwischensicherungen oder mit Y-Schlinge mit Bandfalldämpfer und Rohrhakenkarabiner geübt. An der zweiten Station wurde das Retten eines verunfallten Arbeiters geübt. Hierfür musste ein Retter im gesicherten Vorstieg oberhalb des Patienten ein Auf- und Abseilgerät installieren, sowie für die Redundanz ein Dynamikseil umlenken. Im Anschluss wurden mit beiden Systemen der verletzte Arbeiter zum Boden abgelassen, in Begleitung eines Retters.

Nach kurzer Pause ging es auf das Haldengelände, dort wurde mittels Seilbahn das Retten eines verunfallten Wanderers aus unwegsamem Gelände geübt. Hierfür wurde zwischen zwei Bäumen der Mehrzweckzug gespannt und der Patient mit einer Schleifkorbtrage den Hang nach unten abgelassen.

In der Fachgruppe Absturzsicherung befinden sich speziell geschulte Feuerwehrkräfte die, mit extra Ausrüstung, in absturzgefährdeten Bereichen arbeiten dürfen oder Menschen aus Notlagen in absturzgefährdeten Situationen oder aber auch nach einem erfolgten Absturz retten. Die Ausbildung umfasst einmalig einen 35 Stunden Lehrgang und eine jährliche Schulung/Einweisung von mindestens 12 Stunden. Dieses war coronabedingt in den letzten 1,5 Jahren leider nicht möglich.

Unser Dank gilt dem Besucherbergwerk Klosterstollen Barsinghausen zur Nutzung des Förderturms, der eine Vielzahl an Möglichkeiten der Ausbildung in sich trägt. In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger vernünftige Ausbildungsstätten zu finden, da es teilweise durch Corona-Beschränkungen und Arbeitssicherheitstechnische Begründungen erschwert wird oder das Üben durch die Feuerwehr bei einigen Firmen einfach nicht erwünscht ist.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat die Auffrischung geholfen sich wieder mit dem sehr speziellen Equipment zu befassen und es auch einzusetzen, zudem hat es auch eine Menge Spaß gemacht sich an der frischen Luft zu bewegen und neue Praxisinhalte kennen zu lernen.


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